Die Mediterrane Diät hat ihren Namen zu unrecht. Diät suggeriert Verzicht und eine kurzzeitige Änderung der Ernährungsgewohnheiten.
Besser passt hier: Mediterrane Ernährungsform.
Und genau diese Ernährungsform hilft uns dabei, unser Herz zu schützen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und eignet sich somit auch bei Diabetes.
Das Grundprinzip ist recht einfach: Mehr pflanzlich statt tierisch.
Die Mediterrane Ernährungsform wird oft auch mit Alkohol in Verbindung gebracht, vor allem mit Rotwein. Dieser soll nicht so schädlich sein wie andere alkoholische Getränke. Dieser Mythos beruht wahrscheinlich auf den Polyphenolen, die im Wein enthalten sein sollen. Doch einerseits finden sich nur sehr geringe Mengen der in den Trauben vorhandenen Polyphenole im Wein und andererseits überwiegen die negativen Auswirkungen von Alkohol.
Ich spreche hier nicht mal von täglichem, sondern nur von regelmäßigem Konsum. Da Ethanol, unser Trinkalkohol, ein Zellgift ist, sind auch schon geringe Mengen gesundheitsschädlich.
Trinke deshalb am besten Wasser. Wasser mit Zitronensaft, mit Minze oder auch mal mit einem Schuss Sirup auf Süßstoffbasis. Die Basis sollte aber Wasser sein, d.h. Tee kommt auch infrage.
Aufgrund der entsprechend pflanzlich betonten Lebensmittelauswahl, nimmst du ausreichend Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe auf, die in unserer westlichen und alltäglichen Ernährung eher zu kurz kommen.
Nicht nur dein Herz profitiert. Auch dein Darm. Denn durch Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkorngetreide nimmst du ausreichend Ballaststoffe zu dir.
Wenn du auf der Suche nach einer so genannten „gesunden Ernährung“ bist, dann ist die Mediterrane Kost wahrscheinlich die Antwort.
Wenn du Fragen zur Umsetzung hast oder welche Lebensmittel nun dazu gehören oder nicht, schreib mir einfach und ich beantworte deine Fragen.
Mehr dazu auch in der Folge meines Podcast "Wer abnehmen will, muss essen - und zwar richtig"
